1-717.0 - Mit Feststellung eines nicht vorhandenen Beatmungsentwöhnungspotenzials

Kodierinformationen - 2022

Hinweistexte, Inklusiv- und Exklusiv- Informationen mit den Texten der Elternebenen

Hinweise (1-717 Feststellung des Beatmungsstatus und des Beatmungsentwöhnungspotenzials)

Diese Kodes sind nur für Patienten, die bei stationärer Aufnahme das 14. Lebensjahr vollendet haben, anzugeben
Diese Kodes sind für Patienten anzugeben, die über Tubus oder Tracheostoma beatmet entlassen oder verlegt werden sollen, sofern der Patient nicht auf einer spezialisierten Beatmungsentwöhnungs-Einheit weiterbehandelt wird
Diese Kodes können auch im Laufe der Behandlung für Patienten angegeben werden, die über Tubus oder Tracheostoma beatmet werden, wenn die Dauer der Beatmung entsprechend den Regelungen der Deutschen Kodierrichtlinien zur Berechnung der Beatmungsdauer ab Beginn der Beatmung mehr als 95 Stunden an aufeinanderfolgenden Tagen beträgt
Die Einleitung einer häuslichen maschinellen Beatmung während desselben stationären Aufenthaltes ist gesondert zu kodieren 8-716 ff.

Mindestmerkmale:

  • Durchführung durch einen Facharzt mit der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin oder einen Facharzt mit mindestens 3-jähriger Erfahrung in der prolongierten Beatmungsentwöhnung auf einer auf die Beatmungsentwöhnung von langzeitbeatmeten Patienten spezialisierten Beatmungsentwöhnungs-Einheit. Der Facharzt soll nicht an der Behandlung des Patienten beteiligt gewesen sein. Die Durchführung kann auch telemedizinisch erfolgen
  • Erhebung folgender Kriterien zur Entwöhnungsbereitschaft:
    • Atemmechanik (z.B. Hustenstoß, Sekretion)
    • Hämodynamischer Status (z.B. Blutdruck, Herzfrequenz)
    • Sedierungsscore (z.B. Richmond Agitation-Sedation Scale)
  • Beurteilung der NIV-Fähigkeit
  • Beurteilung der NIV-Fähigkeit
  • Feststellung der Gasaustauschparameter (z.B. pO , pH, pCO , sO ) mit invasiven oder nicht invasiven Messverfahren (z.B. Blutgasanalyse, Pulsoxymetrie, transkutane Oxymetrie und CO -Messung)
  • Feststellung der Geräteeinstellungen (mindestens Beatmungsmodus, Beatmungsdrücke, Atemfrequenz, FiO oder O -Fluss; die Feststellung der Atemfrequenz ist entbehrlich, sofern eine Beatmungsform gewählt wurde, bei der eine Einstellung der maschinellen Atemfrequenz nicht vorgesehen ist)
  • Feststellung der Gerätemesswerte (mindestens Atemfrequenz, Atemzugvolumen, Atemminutenvolumen, Beatmungsdrücke)
  • Klinische Einschätzung der Prognose der Grund- und Begleiterkrankungen und der Entwicklung der akuten Erkrankungsphase, die zur Beatmung geführt hat
  • Klinische Einschätzung des Regenerationspotenzials und der Compliance (Mitarbeit) des Patienten
  • Evaluation des (mutmaßlichen) Patientenwillens (ggf. unter Einbezug eines Ethik-Fallgesprächs)
  • Beurteilung des Beatmungsentwöhnungspotenzials unter Berücksichtigung der erhobenen Befunde

Exklusive (1-717 Feststellung des Beatmungsstatus und des Beatmungsentwöhnungspotenzials)

Feststellung des Beatmungsstatus und des Beatmungsentwöhnungspotenzials im Rahmen der prolongierten Beatmungsentwöhnung auf intensivmedizinischer oder nicht intensivmedizinischer spezialisierter Beatmungsentwöhnungs-Einheit 8-718.8 ff., 8-718.9 ff.

Erstattung - 2022

Fallpauschalenzuordnung gemäß G-DRG Definitionshandbuch Band 5, globale Funktionstabellen & Umleitungen, Zusatzentgelte laut Fallpauschalenkatalog und NUB Anfragen

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Analyse Übersicht

Übersicht der Code Nutzung in der Marktanalyse, Patientenanalyse, G-DRG Analyse und Kalkulationsgrundlage

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Marktanalyse - Klinik Qualitätsbericht Vergleich

Benchmark Qualitätsberichte zum deutschlandweiten Vergleich von Kliniken & Fachabteilungen

Es wurden keine Fallzahlen zur grafischen Darstellung gefunden.
Mögliche Ursachen:

  • die Diagnoseschlüssel (ICD-10) sind in der Marktanalyse, vor 2018, nur bis zum 4-Steller analysierbar.
  • Die Verschlüsselung ist neu (Daten können nur retrospektiv eingesehen werden).
  • Die Verschlüsselung hat sich endständig verändert. Siehe hierzu auch OPS "Änderungshistorie".

Patientenanalyse

Abrechnungsanzahl, Verteilung nach Geschlecht und Alter, sowie Nennungen in der Haupt- und Nebendiagnose (ICD-10)

Es wurden keine Fallzahlen zur grafischen Darstellung gefunden.
Mögliche Ursachen:

  • Die Verschlüsselung ist neu (Daten können nur retrospektiv eingesehen werden).
  • Die Verschlüsselung hat sich endständig verändert. Siehe hierzu auch "Änderungen".

G-DRG Analyse

Echtzuordnungen zu Fallpauschalen (DRG) DRG Krankenhäuser

DRG Analyse der Prozeduren (OPS Codes)

Es wurden keine Fallpauschalen (DRG) Zuordnungen gefunden. Mögliche Ursache:
  • Die Verschlüsselung ist neu. Die Weiterentwicklung / Kostenkalkulation beruht auf retrospektiven Daten.
Hinweis: Wechseln Sie unter Umständen das Basisjahr, falls ein Code nicht gefunden wurde.

Kalkulationsgrundlage

Echtzuordnungen zu Fallpauschalen (DRG) Kalkulationskrankenhäuser

DRG Analyse der Prozeduren (OPS Codes)

Es wurden keine Fallpauschalen (DRG) Zuordnungen gefunden. Mögliche Ursache:
  • Die Verschlüsselung ist neu. Die Weiterentwicklung / Kostenkalkulation beruht auf retrospektiven Daten.
Hinweis: Wechseln Sie unter Umständen das Basisjahr, falls ein Code nicht gefunden wurde.

Historie der Änderungen

Änderungen des Codes in Bezug auf Entstehung, Überführung oder Aufteilung in neue Codes.

In diesem Bereich werden Änderungen der Klassifikation seit 2011 dargestellt, aufgeteilt nach:

  • - Jahr
  • - Strukturelle Änderungen
  • - Textuelle Änderungen

Sie sehen auf einen Blick, ob und welche Änderungen der Code zum Bezugsjahr erfahren hat.

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